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Fachkräftesituation - PARITÄTISCHER startet Umfrage unter den Mitgliedsorganisationen  

Kurz vor Beginn des neuen Ausbildungsjahres berichten die Medien erneut, dass viele Ausbildungsplätze nicht besetzt werden können. Der Fachkräftemangel wird für viele Arbeitgeber in der eigenen Praxis deutlich spürbar, wodurch der Gewinnung von Fachkräften und dem Bedarf an qualifiziertem Personal eine immer umfassendere Bedeutung zukommen.

Auch der soziale Bereich ist davon nicht ausgenommen. Deshalb befasst sich der PARITÄTISCHE Sachsen zum einen referatsübergreifend mit diesem Arbeitsschwerpunkt und hat zum anderen in den letzten drei Jahren beispielsweise das Projekt profi – personal . professionell . entwickeln zur alter(n)sgerechten Personalentwicklung  erfolgreich durchgeführt.

„In Gesprächen und im Austausch mit unseren Mitgliedsorganisationen hören wir immer wieder von Engpässen, wenn es um Personalfragen geht“, berichtet Beate Hennig, Landesgeschäftsführerin des PARITÄTISCHEN Sachsen. „Es stellt sich jedoch die Frage, wie es genau aussieht. Wo ist die Situation bereits problematisch? Was sind die Auslöser des Fachkräftemangels und wie kann man ihnen entgegenwirken?“

Der Landesverband startete daher unter seinen 500 Mitgliedsorganisationen eine Umfrage, die Auskunft über die Personalsituation, über bestehende Bedarfe sowie regionale Besonderheiten geben soll und somit auch aktuelles Zahlenmaterial liefert. Alle Mitglieder sind aufgerufen, sich aktiv zu beteiligen - bis Ende September läuft die Befragung. Erste Ergebnisse sollen dann auf der Mitgliederversammlung im November diesen Jahres vorgestellt werden.

„Valide Daten sind eine wichtige Grundlage, um das Thema Fachkräftesituation künftig bearbeiten zu können. Als Landesverband erwarten wir Ergebnisse, die zielgerichtetes Handeln ermöglichen. Ferner sollen die zusammengetragenen Fakten dazu beitragen, die Bedarfe gegenüber Politik und Öffentlichkeit nachvollziehbar  darzustellen“, betont die Landesgeschäftsführerin.

Für die Umfrage arbeitet  der PARITÄTISCHE Sachsen mit der Evangelischen Hochschule Dresden (EHS) zusammen. Der Verband wird die Ergebnisse der EHS zur weiteren Auswertung zur Verfügung stellen. Gemeinsam mit der EHS ist es zudem möglich, die Umfrage auch über den eigenen Verband hinaus zu erweitern und ein Gesamtbild der Situation im Freistaat zu erhalten. Ferner können die Ergebnisse für die bedarfsgerechte Weiterentwicklung des Ausbildungsangebotes genutzt werden.