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Neue Ausgabe des Verbandsmagazins anspiel. erschienen: Barrieren und Teilhabe

Auf einem Tisch liegen vier Ausgaben des Magazins anspiel.

Heft 2.2017 der anspiel. blickt auf den Schwerpunkt 'Barrieren und Teilhabe'. Dabei geht es um Barrierefreiheit, aber auch solche Barrieren, die es zu setzen gilt. Im Wissensteil gehen wir der Frage nach, ob Trägerkooperationen ein Zukunftsmodell für die Soziale Arbeit sind.

Zum zweiten Mal erscheint nun anspiel., das Verbandsmagazin des Paritätischen Sachsen. Der Schwerpunkt liegt diesmal auf Barrieren und Teilhabe. Die Barrierefreiheit oder vielmehr die Forderung danach, begegnet uns fast täglich. Schnell erscheint vor dem inneren Auge das Bild des Rollstuhlfahrers, der vor einer Treppe steht. Ebenso abgenutzt wie dieses Bild erschien uns in der Redaktionssitzung der ausschließliche Fokus auf Menschen mit Behinderungen. Deshalb haben wir uns angeschaut, welche Barrieren es gibt und wie man sie überwinden kann. Aber genauso wichtig war uns die Frage, wo unter Umständen Barrieren gebraucht werden.

Klare Grenzen setzen muss man zum Beispiel dann, wenn es zu sexuellen Übergriffen auf Pflegepersonal kommt. Dieses Thema darf nicht in der Tabuzone bleiben! Wenn wir den Pflegeberuf stärken wollen, müssen wir diese Situationen ansprechen und nach Lösungen schauen, die Fachkräften helfen. Unser Beitrag gibt einen Einblick und bietet erste Anregungen, wie Träger agieren können.

Wenn man als Minderjähriger am Eingang eines Clubs abgewiesen wird, hat das durchaus seinen Sinn. Schwierig wird es jedoch, wenn Minderjährigkeit als Barriere für das Fortkommen auf dem Lebensweg wirkt. Jugendliche, die sich für einen Freiwilligendienst interessieren, müssen diese Erfahrung immer wieder machen. Einsatzstellen zögern bei der Übertragung von Verantwortung an Minderjährige. Unser Artikel macht Einrichtungen Mut, ihnen Chancen zu bieten.

Selbst Soziale Arbeit kann auf Barrieren stoßen, wenn sie sich neuen Zielgruppen zuwenden möchte. Das erlebten manche Träger, die Angebote für Geflüchtete aufbauen wollten. Wie erreicht man Menschen, wenn einem der Personenkreis bisher unbekannt ist? MEDEA e.V. hat diese Hürde erfolgreich gemeistert und schilderte uns, wie das gelang.

Neben ungewohnten Blicken auf das Thema, bleibt aber auch bei den bekannten Herausforderungen zur baulichen Barrierefreiheit genügend Gesprächsstoff. Zwei Beiträge zeigen auf, wie diese gelingen kann und wir nicht den gängigen Irrtümern aufsitzen.

Im Wissensteil unterhalten sich Prof. Dr. Vogelbusch von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Warth & Klein Grant Thornton und Michael Richter, Landesgeschäftsführer des Paritätischen Sachsen, über Trägerkooperationen als Modell der Zukunft für die Soziale Arbeit. Zudem gibt der Coach Matthias Myska Hinweise für ein erfolgreiches Mitarbeitergespräch.

Im Verbandsteil geht es um Reformkonzepte zur Arbeitsmarktpolitik und Alterssicherung. Zudem schauen wir auf den Diskussionstand zur Einführung eines Bedarfsbemessungesverfahrens in Sachsen im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes.

Die anspiel. 2.2017 können Sie hier als PDF-Datei herunterladen.

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