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Fachkräfte in der freien Wohlfahrtspflege - Strategischer Ansatz des Paritätischen Sachsen

Der Reiter eines dicken Ordners mit der Aufschrift "Personal" ist in der Mitte des Bildes. Die nebenliegenden Reiter sind nur angeschnitten.

Professionalität gründet generell auf einer Kombination von persönlicher Eignung und fachlicher Qualifikation. Dies gilt im besonderen Maße für soziale, pädagogische und pflegerische Tätigkeiten, die immer mit dem und für den Menschen geleistet werden. Dabei erbringen die Beschäftigten einen unersetzlichen Dienst für die gesamte Gesellschaft und sind gleichzeitig mehr als nur reine Dienstleister. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Diensten und Einrichtungen sind das wertvollste Gut. Dies gilt für die 36.000 hauptamtlich Beschäftigten in den rund 500 Mitgliedsorganisationen des Paritätischen Sachsen gleichermaßen.

Qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen, zu halten und langfristig zu binden, ist das Gebot der Stunde. Das Fachkräfteangebot lässt sich nur durch das Zusammenspiel verschiedener Hebel nachhaltig steigern. Der Paritätische Sachsen sieht hier im eigenen Wirkungsbereich zwei Stellschrauben: Zum einen liegt die Lösung in den Unternehmen selbst. Sie müssen die eigene Arbeitgeberattraktivität stärken und Personalentwicklungsfaktoren nachdrücklicher bearbeiten. Zum anderen sind es die Rahmenbedingungen, deren direkte Gestaltung sich den Unternehmen entzieht, wie etwa gesetzliche Regelungen und starre Finanzierungsmodelle.

Im vorliegenden Papier formuliert der Paritätische Sachsen seinen Beitrag, den er auf den beiden beschriebenen Wegen leisten möchte.