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Fachtage

Einsatzstellenkonferenz 2018

Datum:
28.02.2018
iCal Termin
Zeit:
09:30 Uhr - 15:00 Uhr
Ort:
Paritätischer Sachsen
Am Brauhaus 8
01099 Dresden
Teilnahmegebühr:
Kostenlos
Anmeldung

Wir laden Sie herzlich zur diesjährigen Einsatzstellenkonferenz für die Freiwilligenprojekte FSJ, FSJ ‚Chance‘, BFD und FDAG ein. Diese Veranstaltung ist das wichtigste Forum für alle aktiven Anleitenden. Sie ist verpflichtender Teil unserer Qualitätsentwicklung und sichert die kontinuierliche Zusammenarbeit mit unseren Einsatzstellen.

Wie auch in den Vorjahren dient der Vormittag dem projektspezifischen Austausch, während der Nachmittag ein vielfältiges Workshop-Angebot vorsieht, um einzelne Aspekte der Anleitung zu vertiefen. Die Zuordnung der Workshops erfolgt mit Einschreibelisten vor Beginn der Veranstaltung.

Mittwoch, 28.02 2018, 9:30 bis ca. 15:00 Uhr
Geschäftsstelle:  Paritätische Freiwilligendienste Sachsen gGmbH,
Am Brauhaus 8, 01099 Dresden

Ablauf:           bis 9:20 Uhr    Anmeldung und Einschreibung

9:30 Uhr         Treffen in den verschiedenen Freiwilligenprojekten für aktuelle Informationen, Fragen und Anliegen sowie zum Austausch

12:00 Uhr       Mittagspause mit Imbiss und Getränken

13.00 Uhr       Workshops (Themen: siehe unten)

Ende gegen 15:00 Uhr

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme, bitte unterstützen Sie unsere Vorbereitung durch Ihre elektronische Anmeldung bis 14.02.2018.

Immer wieder stellen wir fest, wie positiv sich Austausch und Information der Anleitenden auf das Gelingen von Freiwilligendiensten auswirken, weshalb uns Ihre Teilnahme sehr wichtig ist.

Mit freundlichen Grüßen im Namen des Paritätischen Teams

Katrin Ventzke
Bereichsleiterin Freiwilligendienste

Workshop 1 ‚Chancen und Schwierigkeiten bei der Anleitung älterer Freiwilliger

Austausch und Impulse‘

Viele Einsatzstellen profitieren von der Lebenserfahrung, Gelassenheit und persönlichen Stabilität ihrer älteren Freiwilligen im BFD oder FDAG. Jedoch können daneben feste Lebensgewohnheiten und Vorstellungen, sensible Leistungsgrenzen oder eine spürbare Prägung durch Zeiten von Erwerbslosigkeit und Krankheit eine Herausforderung für die Anleitung sein.

Wie kann es gelingen, die besonderen Begabungen und Möglichkeiten älterer Freiwilliger zu erschließen und als Potential für die Einsatzstelle fruchtbar zu machen?

Referent*innen: Frauke Haffer, Mechthild Fliegel, Bärbel Jebens

Workshop 2 ‚Anleitung U 18‘

Der Workshop richtet sich an alle Anleiter*innen, die in ihrer Einrichtung minderjährige Freiwillige (unter 18 Jahren) begleiten. Es werden mögliche Besonderheiten thematisiert (u.a. Entwicklung, Motivation, Berufsorientierung und Jugendarbeitsschutz). Zudem soll der Workshop Raum für Erfahrungsaustausch und Fragen bieten.

Referent*innen: Friderun Hornschild, Marta Glauer-Muche

Workshop 3 ‚Zeugnisse für Freiwillige schreiben - Eine Einführung‘

Am Ende eines Freiwilligendienstes erhalten Freiwilligen ein qualifiziertes Zeugnis. Dies ist ein wichtiger Teil von Anerkennungskultur. In diesem Workshop wird das korrekte Formulieren und kritische Lesen von Zeugnissen geübt. Wir hoffen, Ihnen ein gutes Grundgerüst mitzugeben, damit Ihnen diese Aufgabe leichter von der Hand geht.

Referent*innen: Daniela Gottwald und Robert Kastner

Workshop 4 ‚Umgang mit psychischen Auffälligkeiten‘

Wenn Anleiter*innen mit psychischen Auffälligkeiten bei Freiwilligen konfrontiert werden, stehen sie dieser Situation zwar oft hilfsbereit aber auch ratlos gegenüber. In dem Workshop soll es dazu professionelle Hinweise und Raum zum Austausch geben. Welche Auffälligkeiten werden wahrgenommen und worauf könnten diese hindeuten? Wie und wann sollten Anleiter*innen die Freiwilligen darauf ansprechen? Wie kann man helfen? Wo sind Grenzen für die Hilfe durch Anleiter*innen? Ab wann besteht akuter Handlungsbedarf? Welche professionellen Hilfsangebote und Anlaufstellen gibt es?

Referent*in: Ina Bogisch (Psychosozialer Trägerverein)

Workshop 5 ‚Konfliktgespräche im Freiwilligendienst‘

Konflikte gehören untrennbar zum Leben und zum kommunikativen Miteinander. Wie können wir ihnen lösungsorientiert begegnen, eigene Sichtweisen überprüfen und selbstbehauptet an ihnen arbeiten. Dabei soll die besondere Situation bei einem Freiwilligendienst in den Blick genommen werden. Mit Hilfe grundlegender Modelle wird der Fokus auf spannungsgeladene Situationen gerichtet, in denen zwischen Anleiter*innen und Freiwilligen unangenehme Themen zu besprechen sind, denen man nicht ausweichen kann, wenn sich die Dinge zum Besseren wenden sollen.

Referent*in: Diplomsozialpädagogin (FH) Kerstin Mende

Workshop 6 ‚Vielfalt leben und gestalten – Diskriminierung (k)ein Thema?!‘

Muss jemand, der mittags kein Schweinefleisch isst, Vegetarier sein? Sind alle Mitarbeiter*innen morgens um 8 Uhr wirklich schon „voll da“?

Unsere Gesellschaft ist vielfältig und zunehmend sind es auch unsere Organisationen und Einrichtungen. Nehmen wir die Unterschiedlichkeit wahr oder ignorieren wir sie? Diversity wird zu einem immer wichtigeren Faktor im täglichen Zusammenarbeiten und Zusammenleben. Organisationen stehen daher vor der Herausforderung, die wachsende gesellschaftliche Vielfalt aktiv zu gestalten und sich damit Potentiale zu erschließen.

Im Workshop wollen wir gemeinsam erarbeiten, wie es uns gelingen kann, Vielfalt als Bereicherung für unser Arbeitsumfeld wahrzunehmen und einen selbstbewussten Umgang mit ihr zu finden.

Referent*innen: Claudia Kühnel-Kalamorz und Nicole Börner (Projekt PariFID)

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