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Gemeinnützige Akteure bei der Transformation zur Klimaneutralität unterstützen

Symbolbild: Hürden mit Unterstützung überwinden (Foto: gajus - stock.adobe.com)

Auch gemeinnützige Organisationen müssen sich der sozial-ökologischen Transformation stellen. Daher setzt sich der Paritätische auf Bundes- und auf Landesebene dafür ein, klare Rahmenbedingungen und eine gerechte Finanzierung von Klimaschutzmaßnahmen umzusetzen. Nur durch eine gezielte Unterstützung gemeinnütziger Akteure kann der Wandel sozialverträglich gestaltet und benachteiligte Gruppen aktiv einbezogen werden. Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit gehören untrennbar zusammen.

In Anbetracht der bevorstehenden Bundestagswahl veröffentlicht der Paritätische Gesamtverband fortlaufend kurze Faktenblätter (Fact Sheets) zu zentralen Anliegen des Verbandes. Darunter findet sich auch ein Fact Sheet, das die Ideen des Paritätischen zur Finanzierung des Klimaschutzes in sozialen Einrichtungen dargestellt: Fact Sheet "Klimaschutz Refinanzieren"
Im Papier finden sich Vorschläge zur Refinanzierung von Klimaschutzmaßnahmen in sozialen Einrichtungen vor, etwa durch steuerliche Anpassungen und gezielte Förderprogramme. Diese Ansätze decken sich mit den Forderungen des Paritätischen Sachsen nach mehr Ressourcen für gemeinnützige Organisationen, um ihre Aufgaben in der Transformation wahrnehmen zu können.

Auf Landesebene macht sich der Paritätische Sachsen bereits seit zwei Jahren für das Thema stark. So war eines der Top-Themen zur Landtagswahl 2024 die Unterstützung gemeinnütziger Organisationen bei den Herausforderungen des Klimawandels und der Klimaanpassung. Gemeinsam mit Mitgliedsorganisationen formulierte der Verband daher den Lösungsvorschlag: Gemeinnützige Akteure bei der Transformation fördern und begleiten.

Die beiden genannten Papiere des Paritätischen Gesamtverbands und des Paritätischen Sachsen betonen die Bedeutung gemeinnütziger Organisationen als zentrale Akteure für eine sozial gerechte und ökologisch nachhaltige Transformation. Beide Papiere stellen klar, dass Klimaschutz sozial verträglich gestaltet werden muss. Der Gesamtverband hebt hervor, dass die Kosten des Klimaschutzes gerecht verteilt werden sollten, während der Paritätische Sachsen betont, dass benachteiligte Gruppen bei der Transformation besonders berücksichtigt werden müssen.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) veröffentlichte kürzlich Impulse zur Bundestagswahl und greift unter dem Punkt Klimaschutz und Klimaanpassung im sozialen Sektor ebenfalls die Forderung nach einer gezielten Unterstützung für gemeinnützige Akteure bei der Transformation zur Klimaneutralität auf. 

Mitgliedsorganisationen sind eingeladen, die Forderungen in Gesprächen mit Kandidat*innen zur Bundestagswahl, aber auch bei politischen Akteuren der Landesebene anzusprechen. Über die besondere Situation gemeinnütziger Organisationen hinsichtlich der Aufgaben auf dem Weg zur Klimaneutralität ist noch zu wenig bekannt. Der Verband wird das Thema ebenfalls gegenüber Entscheidungsträger*innen nachdrücklich vertreten.

Gute Praxisbeispiele für Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen gesucht

Sie sind bereits unterwegs und passen Ihre Einrichtung oder Ihren Dienst an den Klimawandel an? Der Paritätische Gesamtverband ruft alle Mitgliedsorganisationen auf, ihre innovativen und erfolgreichen Maßnahmen zur Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen und Diensten zu teilen! Ziel ist es, konkrete, praxistaugliche Beispiele zu präsentieren, die anderen Trägern und ihren Einrichtungen als Inspiration und Orientierung dienen können.

Alle Informationen dazu lesen Sie auf der Webseite des Paritätischen Gesamtverbandes.