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Landesvorstand: Verbandsziele 2024 weitgehend erreicht

Symbolbild: Menschen sitzen um einen Tisch auf dem bunte Sprechblasen liegen. (Foto: alotofpeople/ Fotolia.com)

In seiner ersten Sitzung 2025 verständigte sich der Landesvorstand des Paritätischen Sachsen unter anderem zur Entwicklung des Weiterbildungsangebotes, zur Umsetzung der Jahresziele 2024, zum aktuellen Stand des Zukunftskonzeptes Parität 2030 sowie zur Situation in der Eingliederungshilfe.

Weiterbildungsangebot weiterhin auf gutem Kurs

Die Weiterbildung ist eines der Kernangebote des Landesverbandes. In den letzten Jahren trieb das Weiterbildungsteam die Entwicklungen in diesem Bereich gezielt voran, um den Nutzer*innen zeitgemäße Formate und praxisrelevante Inhalte anzubieten. In einer Auswertung konnte Karolin Amlung, Referentin Weiterbildung, den Vorstandsmitgliedern erfreuliche Zahlen präsentieren. So stiegen 2024 sowohl die Durchführungsquote verbandlicher Weiterbildungsangebote als auch die Teilnehmendenzahl. Neue Formate starteten und werden von den Nutzer*innen gut angenommen. Nicht zuletzt die verbesserte Kommunikation des Weiterbildungsangebotes trug maßgeblich zum Erfolg bei. Voraussichtlich ab April soll es als Paritätische Akademie Sachsen noch besser sichtbar werden und vermehrt Interessent*innen außerhalb der Mitgliedschaft ansprechen.

Verbandsziele 2024 fast vollständig erreicht

Eine positive Bilanz zog der Landesvorstand ebenfalls hinsichtlich der Jahresziele 2024. So konnten im Vorfeld der Landtagswahl die verbandlichen Top-Themen in den Wahlprogrammen der demokratischen Parteien platziert werden, wie der Programm-Check im August 2024 bereits zeigte. Zudem wirkte der Landesverband an den Koalitionsverhandlungen mit und seine Themen fanden Eingang in den neuen Koalitionsvertrag von CDU und SPD. Auch die Beteiligung an relevanten Gremien des Freistaates sowie auf kommunaler Ebene ist weitgehend gelungen. 

Innerverbandliche Prozesse zur Digitalisierung konnten hingegen nicht vollständig im geplanten Rahmen umgesetzt werden. Dies gilt ebenso für die Weiterentwicklung der Verbandswebseite.

Ziele für 2025 beschlossen – Zukunftskonzept Parität 2030

Bei den Zielen für das Jahr 2025 steht die Entwicklung des Zukunftskonzeptes Parität 2030 oben auf der Agenda. Nach dem Auftakt auf der Mitgliederversammlung 2024 wurden weitere Themen und Inhalte gesammelt, die nun hinsichtlich der Zukunftstrends bearbeitet werden. Dies bietet die Grundlage für die Weiterentwicklung des Landesverbandes. Parität 2030 wird zudem auf der Vorstandsklausur sowie auf den Regionalkonferenzen im Mai und Juni 2025 zentrales Thema sein. Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung sollen das Konzept und damit verbundene Veränderungen im Landesverband abschließend vorgestellt werden. Weitere Ziele für das laufende Jahr sind die weitere Digitalisierung des Landesverbandes, die engere Vernetzung von Fachreferaten und Regionalgeschäftsstellen sowie die Sicherung der sozialen Infrastruktur vor dem Hintergrund belasteter öffentlicher Haushalte.

Vorstand bestärkt Verbandsposition in der Eingliederungshilfe

Die Situation in der Eingliederungshilfe ist derzeit angespannt. Zwischen Kostenträgern und Leistungserbringern herrscht seit längerem ein Dissens hinsichtlich der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes. Bestehende Übergangsregelungen werden von Kostenträgerseite nun in Frage gestellt, da Gespräche über eine mögliche Weiterentwicklung bisher ergebnislos verliefen. Der Verband wird sich deshalb dafür einsetzen, dass bestehende Übergangsregelungen zumindest verlängert werden, um nicht auf den Regelungsstand von 2019 zurückzufallen. 

Zudem sind die Gespräche über eine Vergütungs- und Leistungssystematik ins Stocken geraten. Sollte der Kostenträger an der Entwicklung einer eigenen Systematik festhalten, soll der Verband diese fachlich begleiten, um das Ziel verbesserter Teilhabe von Menschen mit Behinderungen zu wahren. Im Austausch mit dem zuständigen Fachreferat stärkte der Vorstand diesem den Rücken und unterstützt damit das geplante Vorgehen hinsichtlich der zwei Spannungsfelder in der Eingliederungshilfe.

Weitere Themen der Sitzung waren unter anderem die Planung der Vorstandsklausur im April 2025, die Zusammenarbeit mit dem Beirat sowie die Neuaufnahme des Trans-Inter-Aktiv in Mitteldeutschland e.V. als neues Mitglied.