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Statement: Ergebnisse der Studie zur Familienplanung in Sachsen ernst nehmen.

Symbolbild: Drei Kleinkinder sitzen nebeneinander. (Oskana Kuzmina - stock.adobe.com)

Die heute vom Sächsischen Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (SMS) veröffentlichte Studie zur Familienplanung in Sachsen kommt zu alarmierenden Befunden. Der Paritätische spricht sich dafür aus, in Familienfreundlichkeit des Freistaates zu investieren.

Michael Richter, Landesgeschäftsführer des Paritätischen Sachsen, sagt dazu: "Das Ergebnis der Studie ist mit Blick auf die demographischen Entwicklungen Sachsens besorgniserregend. Junge Familien müssen wieder spüren, dass das Zusammenleben mit Kindern etwas Schönes ist und sie dabei Unterstützung erfahren. Gerade deshalb ist es jetzt wichtig, ein starkes Signal zu setzen und weiter in Familienfreundlichkeit zu investieren. Dazu gehören Angebote der Familienberatung und Jugendhilfe ebenso wie die Kita vor Ort. Dieser Aspekt muss in den bevorstehenden Verhandlungen zum sächsischen Doppelhaushalt 2027/28 zwingen berücksichtigt werden.“

Hinsichtlich der aktuellen Auswirkungen sinkender Kinderzahlen auf die Kita-Infrastruktur hebt Michael Richter hervor: „Die Studie zeigt, dass nahezu jede Frau, deren Kind 3 Jahre alt ist, wieder arbeiten gehen möchte. Die gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf kann dazu beitragen, wieder mehr Sicherheit zu schaffen. Kitas kommt dabei eine zentrale Rolle zu. Wir haben eine gut ausgebaute Kita-Infrastruktur im Freistaat, die es zu erhalten gilt. Zudem muss in deren Qualität investiert werden. Dabei muss der Freistaat vorangehen und die Kommunen bei diesem Vorhaben unterstützen."

Hintergrund: Die Presseinformation des SMS zur Studie lesen Sie im Medienservice des Freistaates: https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/1095731