Kontaktaufnahme

AG „Interkulturelle Öffnung und Diversität“

Die Arbeitsgruppe setzt sich aus Vertreter*innen von Mitgliedsorganisationen des Paritätischen Sachsen mit verschiedenen Arbeitsschwerpunkten der Sozialen Arbeit zusammen. Sie trifft sich etwa vier Mal im Jahr und steht im Fachaustausch mit dem Projekt.

Die Gruppe hat sich u.a. mit dem Themenfeld der interkulturellen Öffnung intensiv auseinandergesetzt und ein Selbstverständnis erarbeitet. Es wurde dazu nachfolgender Arbeitsstand formuliert. (Stand Februar 2018)

Selbstverständnis der AG „Interkulturelle Öffnung und Diversität“ des Paritätischen Sachsen

Die AG „Interkulturelle Öffnung und Diversität“ des Paritätischen Sachsen versteht Diversität als die Verschiedenheit und Vielfalt von Menschen. Jeder Mensch ist selbstverständlicher Teil der Gesellschaft. Interkulturelle Öffnung ist für die AG dabei das praktische Gelingen der Einwanderungsgesellschaft.

Um konkrete Ausschlussmechanismen und Diskriminierungen zu erkennen, zu benennen sowie abzubauen, fokussiert sich die AG inhaltlich.

Die AG befasst sich im Jahr 2018 im Sinne einer inklusiven Gesellschaft insbesondere mit den Dimensionen Ethnizität/Herkunft und darüber hinaus Geschlecht und Alter.

Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit und Bildung, aber auch gesellschaftliche und politische Entwicklungen stehen im Blickpunkt.

Schwerpunkte der Arbeitsgruppe sind:

  • kollegialer Austausch
  • Reflexion
  • fachlicher Input
  • Erarbeitung von Handlungsansätzen für spezifische Themen

Was verstehen wir unter interkultureller Öffnung?

Unter interkultureller Öffnung verstehen wir das praktische Gelingen der Einwanderungsgesellschaft. Jeder Mensch ist selbstverständlicher Teil dieser Gesellschaft.

Für Organisationen der Sozialen Arbeit heißt dies die gleichberechtigte Teilhabe aller. Dazu braucht es in den Organisationen eine offene individuelle Haltung sowie Information und Sensibilität für den Willen des Gegenübers und ggf. Mediation. Darüber hinaus bedarf es der strukturellen Verbesserung von Rahmenbedingungen, um interkulturelle Öffnung vollständig zu erreichen.

In Balance zwischen Theorie und Alltag überlegen wir, was Gesellschaft zum Gelingen der Einwanderung beitragen kann, wollen motivieren und aktivieren. Im Zusammenhang der Globalisierung betrachten wir dabei alle Länder und Kulturen.

Wie kann interkulturelle Öffnung gelingen?

Interkulturelle Öffnung ist nicht gleichbedeutend mit Integration - sie ist mehr als diese.

Interkulturelle Öffnung kann sich entlang der Bedürfnisse von Menschen in einer Einwanderungsgesellschaft mit erstsprachlichen Gruppen im Freizeit- und Bildungsbereich und selbstbestimmter Sprachmittlung entwickeln. Dabei wird die vorhandene individuelle Expertise akzeptiert und ein Rahmen geschaffen, in dem persönliche Entwicklung möglich wird.

Was braucht es, um interkulturelle Öffnung zu gestalten?

Um interkulturelle Öffnung zu gestalten braucht es:

  • individuelle Sicherheit
  • Bereitschaft zur Veränderung
  • Neugierde
  • Offenheit
  • Courage
  • Rücksichtnahme
  • Kreativität
  • Fehlerfreundlichkeit

Sie wollen mitmachen? Sprechen Sie uns an:

Nicole Börner, Projektkoordinatorin
Tel.: 0351 - 491 66 67
E-Mail: nicole.boerner(at)parisax.de

Claudia Kühnel-Kalamorz, Projektkoordinatorin
Tel.: 0351 - 491 66 68
E-Mail: Claudia.Kuehnel-Kalamorz(at)parisax.de

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