Gemeinsam stark: Warum soziale Beziehungen bei (chronischen) Erkrankungen und Behinderungen so wichtig sind
Impulsvortrag zur 3. Mitteldeutschen Selbsthilfekonferenz
In der Veranstaltung erfahren Sie, warum soziale Beziehungen wie Familie, Freundschaften und ein unterstützendes Umfeld essenziell sind, um die Herausforderungen chronischer Erkrankungen und Behinderungen zu bewältigen – sowohl für Betroffene als auch für Angehörige.
Gleichzeitig werfen wir einen kritischen Blick auf gesellschaftliche Barrieren und Stigmatisierungsprozesse: Behindert sein oder behindert werden? Wie können wir ein inklusives soziales Umfeld schaffen, das echte Teilhabe ermöglicht?
Die Veranstaltung vermittelt praxisnahe Impulse für den Aufbau und die Pflege sozialer Netzwerke sowie Denkanstöße zur Überwindung gesellschaftlicher Hürden.
Mitglieder und Verantwortliche von Selbsthilfegruppen und Selbsthilfeorganisationen; interessierte Personen, die in der Selbsthilfe aktiv sind oder Interesse an der Arbeit in der Selbsthilfe zeigen; Angehörige
Bedeutung sozialer Beziehungen:
• Psychologische und praktische Unterstützung durch Familie, Freunde und soziale Netzwerke
• Rolle sozialer Beziehungen für die Lebensqualität von Betroffenen und Angehörigen
Herausforderungen bei chronischen Erkrankungen und Behinderungen:
• Soziale Isolation und Rückzug
• Belastungen für Angehörige und die Notwendigkeit eines eigenen Unterstützungsnetzes
Soziologie der Behinderung:
• Behinderung im Spannungsfeld: Behindert sein oder behindert werden?
• Gesellschaftliche Stigmatisierungsprozesse und ihre Auswirkungen auf Betroffene und Angehörige
• Inklusion vs. Integration: Perspektiven für ein barrierefreies soziales Miteinander
Input, Impuls
Technische Voraussetzungen:
• PC, Laptop oder Tablet mit aktuellem Betriebssystem und Audio (ggf. USB-Headset) und Webcam
• stabile Internetverbindung
Dies ist ein kostenfreies Angebot im Rahmen der 3. Mitteldeutschen Selbsthilfekonferenz, gefördert durch die AOK PLUS.
Die Veranstaltung richtet sich gleichermaßen an:
• Interessierte, die am 17. Mai 2025 zur Konferenz nach Leipzig kommen und sich schon thematisch einstimmen wollen.
• Interessierte, die aus gesundheitlichen oder anderweitigen Gründen nicht an der Selbsthilfekonferenz in Leipzig teilnehmen können oder wollen.
Um eine frühzeitige Anmeldung wird gebeten.
Prof. Dr.
Nina Weimann-Sandig
(Evangelische Hochschule Dresden, Professur für Soziologie und Empirische Sozialforschung)
Datum/Uhrzeit | Ort | Anmeldung |
---|---|---|
30.04.2025
17:30 - 18:30 Uhr |
Online Online |
anmelden |
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Das Personalgespräch - Spannungsfeld zwischen Kritik und Kooperation
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